Keilrahmen Keilrahmenleiste Keilrahmenbausatz
Informationen über Keilrahmen
Um eine Leinwand richtig zu spannen, benötigen Sie einen Keilrahmen.
Gute Keilrahmen sind aus Fichten- oder Tannenholz.
Im Handel gibt es sowohl bespannte als auch unbespannte
Keilrahmen.
Es gibt Sie in verschiedenen Stärken. Der
Standard-Keilrahmen hat eine Breite von 4,5 cm und eine Höhe
1,8 cm.
Diese Stärke empfiehlt sich dann, wenn man sein
aufgespanntes Bild noch in einen Bilderrahmen einrahmen möchte.
Bei dickeren Keilrahmen würde ansonsten zu viel aus dem Rahmen
überstehen.
Dickere Keilrahmen mit einer Höhe von ca. 4,5 cm nimmt man
dagegen für Bilder, die nicht gerahmt werden. Diese "Galerie-"
oder auch "XXL"-Keilrahmen verleihen dem Bild auf der Wand Plastizität.
Die Besonderheit von Keilrahmen ist ihre Steckverbindung.

Die Keilrahmenschenkel werden auf Gehrung gesägt und mit Nut
und Feder so gefräst, dass die Schenkel ineinander gesteckt werden können.
Beim Spannen werden die Gehrungen mit Keilen etwas auseinander getrieben. Dadurch erhält die
Leinwand ihre Spannung.
Auf der oberen Seite hat der Keilrahmen eine Wulst. Die Leinwand
liegt auf dieser Wulst. Dies hat den Vorteil, dass sich
der Keilrahmen im Laufe
der Zeit nicht auf dem Bild abdrückt.
Ölbilder und Acrylbilder sollten immer auf einen Keilrahmen
gespannt werden. Bei der Einrahmung
in einen Bilderrahmen sollte kein Glas
verwendet werden, da die Gemälde durch den Firnis bereits gut
geschützt sind.
Sehr verbreitet sind heute digitale Drucke und Reproduktionen
auf Leinwand. Auch diese Kunstwerke kann man mit Keilrahmen
optimal präsentieren.